Licht und Schatten

Elektronische Musik hat eine besondere Macht. Sie führt uns auf verschlungenen Wegen durch Raum und Zeit, kann verschiedene Stimmungen erzeugen und unser Wahrnehmungsvermögen beeinflussen. Wie sehr wir mit dieser Musik abheben können, hängt auch von der Umgebung ab, in der wir sie hören. Irgendwie besonders soll sie sein, etwas futuristisch so wie die Musik. Eine Umgebung, die die Klangeindrücke verstärkt, in der wir Licht und Schatten nicht nur sehen, sondern auch hören können.

In geschlossenen Räumen ist es relativ einfach, den Lichtlevel auf das der Musik anzupassen. Mit verdunkelnden oder farbigen und lichtdurchlässigen Rollos kann man in jedem Raum seine eigene Welt schaffen. Noch flexibler ist das Plissee, das dem Licht und dem Raum eine schöne Struktur und gleichzeitig Farbe und Geborgenheit schenken. Hier kann man ungestört vom Rhythmus des Alltags den Klängen der Musik folgen und sich natürlich auch von der Lichtsphäre der Lampen des Raumes inspirieren lassen und diese in Klängen wiedergeben.

Ein besonderes Experiment ist es, elektronische Musik mit einer natürlichen Umgebung in Einklang zu bringen. Schon die technischen Voraussetzungen sind hier nicht immer ideal. Doch bestimmte Tageszeiten und Landschaften sind für dieses Experiment wohl geeignet. Je nach Stimmung können weite Wiesen und Felder oder die Gipfel der Berge des Nachts oder der Anblick einer Wolke spiegelnden Bergsees die Weite elektronischer Klänge verstärken.

Unter einem großen Sonnensegel wird die Natur zur Kulisse für fliegende Sounds. Oder schließen wir einfach die Augen und lassen uns durch die Musik in eine andere Welt tragen. Man kann überall im Freien mit ein paar bequemen Gartenmöbeln eine chill-out-Zone schaffen. So wird elektronische Musik zu einem Klang- und Lichterlebnis der besonderen Art.

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